Die Qualität unserer Ziele bestimmt die Qualität unserer Zukunft.

Joseph Schmidt

Holz neu Denken!

… Holz, einer der ältesten hightech Baustoffe der Welt

Um die Zukunft zu gestalten reicht oft ein Blick zurück auf vergangene Errungenschaften

Holz ist gemütlich, atmosphärisch und bringt als NaturbaustoŠff sehr viele Vorteile mit sich. Es besitzt eine enorme Tragkraft bei geringem Eigengewicht - es ist stabil und elastisch zugleich. Holz ist vielseitig einsetzbar und beeinflusst das Raumklima positiv, da es viel Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann. Die Holzzellen vernichten zudem Keime und tragen so zur Raumhygiene bei.

Ein Würfel Tannenholz mit einer Kantenlänge von vier Zentimetern kann vier Tonnen Gewicht tragen. Damit ist Holz kräftiger als Beton!

Trotz all dieser fabelhaften Tatsachen, schien es beinahe so als wäre Holz als WerkstoffŠ in den letzten Jahren in Vergessenheit geraten bzw. musste als BaustoffŠ anderen Konstruktionen weichen. Alle wirtschaftlichen sowie ökologischen Vorteile gilt es nun auch im urbanen Bereichen zu nutzen. Die rasanten technischen Entwicklungen der letzten Jahre bieten die Chance, Holz auch als wesentliches Element im Hochhausbau einzusetzen.

 

Baumbestand

120

Mio. m³ wachsen in Deutschland jährlich nach.

 

Holz ist AUSREICHEND vorhanden

12%

von der jährlichen Holzernte mit 80 Mio.m³ in Deutschland würden ausreichen, um das gesamte Neubauvolumen im Wohnungsbau aus Holz zu errichten.

 
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Vorteile von Holz

ökologisch, gesund und zum Wohlfühlen

 

ALLERGIKERFREUNDLICH

Die positive Wirkung von Holz auf unseren Organismus ist wissenschaftlich bewiesen. Unbehandelte Holzoberflächen wirken
antistatisch und damit staubmindernd. Durch seine antibakterielle Wirkung wird die Hygiene im Alltag verbessert. Holz wirkt sich damit positiv auf unsere Gesundheit aus.

HOLZ BERUHIGT

Eine Studie des Human Institute Graz belegt, dass durch Holz weniger Stresshormone ausgeschüttet werden. Unser Herz schlägt dadurch täglich bis zu 8.500 mal weniger und ein erholsamer Schlaf wird gefördert. Dies steigert unsere Leistungsfähigkeit, unsere Kreativität und Lebensfreude.

 

BEHAGLICHKEIT

Holz regelt das Raumklima, da es überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft aufnimmt und wieder abgeben kann. Die Zellstruktur des Holzes ist zudem extrem dämmend – im Sommer bleibt es kühl und im Winter angenehm warm. Die Mikrostruktur der Holzoberflächen, entfaltet in Wohnräumen eine angenehm schalldämpfende Wirkung.

 
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WOHLFÜHLEN

 

ÖKOLOGISCH

Holz als nachwachsender Baustoff bildet in reiner Form über
Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte die ideale Bausubstanz. Holz steht am Ende der Nutzungsphase als Rohstoff für weitere Nutzungen zur Verfügung oder kann der Verwertungskette der Natur wieder als Nährtstoff übergeben werden.Š

ENERGIEEFFIZIENZ

Holz isoliert 15-mal so gut wie Zement, 400-mal besser als Stahl.
Eine nur 25 cm starke Holzwand weist
eine bessere Wärmebeständigkeit auf als eine 1 m dicke Wand aus Ziegelsteinen. Im Gegensatz zu relativ kurzlebigen Wärmedämmverbund-Systemen verliert Holz im Laufe der Zeit nicht seine Dämm- und Schutzeigenschaften.

ÖKONOMIE

Holz ermöglicht überaus kurze Bauzeiten, geringe Instandhaltungs-aufwendungen, niedriger Energie-verbrauch und eine hohe Langlebigkeit, ohne Altlasten. Das gewährleistet eine dauerhafte Werthaltigkeit des Gebäudes. Deutlich schlankere Wände erhöhen wertvolle Flächenpotenziale.
Schnelle, jahreszeitenunabhängige
Bauzeiten ermöglichen schnelleren Cashflow.

 
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Zahlen und Fakten

Das ist GUT ZU WISSEN...

Die Welt steht heute vor immensen Herausforderungen. Sie muss Antworten auf entscheidende Fragen des 21. Jahrhunderts entwickeln. Dazu gehören Ressourcenverknappung, Erderwärmung, Bevölkerungswachstum. Der Bauindustrie wird dabei eine besondere Verantwortung zuteil, denn sie trägt den entscheidenden Anteil am Ressourcen- und Energieverbrauch.

Energie

10%

des weltweiten Energieverbrauchs geht auf das Konto der Zementherstellung.

Kohlendioxid

50%

der europäischen CO2 Emissionen geht auf das Konto der Immobilienbewirtschaftung.

Rohöl

25%

des Rohölaufkommens werden zur Herstellung von Plastik genutzt.

Giftstoffe

40 Mio

Quadratmeter giftiger Polystyrol Wärmedämmung werden jährlich in Deutschland ohne Entsorgungsstrategie verbaut.


Anteile am weltweiten Ressourcenverbrauch im Bauwesen 

Kohlendioxid

33%

Energie

35%

Rohstoffe

45%

Abfall

66%


Co2 Emission bei der konventionellen Produktion

Zeichenfläche 51000 kg Aluminium1000 kg Stahlbeton1000 kg Ziegel1350154013000
Zeichenfläche 61000 kg Vollholz-1550
Quellen: Ökologischer Baustoffkatalog des Insitutes für Baubiologie Wien

DER POSITIVE IMPACT

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